Mainz (dpa) - Das Mainzer Verwaltungsgericht befasst sich heute mit der Klage eines verurteilten Al-Kaida-Terrorhelfers, der sich gegen seine Ausweisung wehrt. Der Mann aus Syrien hatte nach Angaben des Gerichts in Terrorcamps in Afghanistan eine Ausbildung erhalten und war dort an Kämpfen beteiligt gewesen. Er soll auch Kontakt zu Osama bin Laden gehabt und in Deutschland Unterstützer für das Terrornetzwerk Al-Kaida angeworben haben. Im Jahr 2007 war der Terrorhelfer zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Jetzt ist er auf freiem Fuß und soll nach Syrien ausgewiesen werden.