Giglio (dpa) - Nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» vermuten die italienischen Behörden inzwischen, dass sich mehrere blinde Passagiere an Bord befunden haben könnten. Beim Zivilschutz hieß es, dass die gestern entdeckte Leiche einer Ungarin nicht in den offiziellen Listen eingetragen gewesen sei. Vier weitere Leichen seien bisher ebenfalls nicht identifiziert worden. Deshalb müsse noch von mindestens 24 Vermissten ausgegangen werden. Die Suche nach ihnen wurde inzwischen wieder aufgenommen.