Kaiserslautern (SID) - Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern musste innerhalb von zehn Tagen die zweite Schlappe auf dem Transfermarkt hinnehmen. Die als sicher geltende Verpflichtung des polnischen Nationalspielers Ariel Borysiuk ist geplatzt. Obwohl sich die Pfälzer mit dem 20 Jahre alten Mittelfeldspieler sowie seinem Klub Legia Warschau über den Transfer einig waren, wechselt Borysiuk nun zum belgischen Erstligisten FC Brügge und wird unter Trainer Christoph Daum arbeiten. "Wir waren uns mit ihm einig, aber die Sache hat sich erledigt. Er hat in Brügge unterschrieben", sagte FCK-Sprecher Christian Gruber dem SID und bestätigte eine entsprechende Meldung des Kölner Express.

Schon zuletzt war eine als sicher geltende Verpflichtung der Pfälzer gescheitert. Obwohl sich Abwehrspieler Gary Kagelmacher und sein belgischer Klub Germinal Beerschot mit dem FCK auf einen Transfer verständigt hatten, wechselte der Uruguayer mit deutschen Vorfahren zum französischen Zweitligisten AS Monaco.

Die Belgier hielten sich nicht an die Abmachung, weil Monaco eine doppelte so hohe Ablösesumme (zwei Millionen Euro) für Kagelmacher, der bereits ein Testspiel für die Roten Teufel absolviert hatte, geboten hatte. Ein angedachtes rechtliches Vorgehen der Lauterer hat laut FCK nur wenig Aussicht auf Erfolg.