Berlin (dpa) - Der aktuelle Name für das Hochdruckgebiet «Cooper» geht auf eine Münchner Werbeagentur zurück, die eine Kampagne für den Autohersteller «Mini Deutschland» betreut.

Eine Angestellte der Agentur habe den Namen beantragt, sagte Paul Heger, Mitarbeiter des Büros «Wetterpate» an der Freien Universität Berlin, am Montag der Nachrichtenagentur dpa.

Die Namensvergabe sei aber keine Werbung, da es sich bei den Namen Cooper um einen standesamtlich anerkannten Vornamen handelt, betonte Heger. Zu diesen zählt auch «Minnie», den die Werbeagentur in Anlehnung an den Markennamen «Mini» ebenfalls beantragt hat. Bevor das Tief «Minnie» schlechtes Wetter bringt, sind aber noch Julia, Katarzyna und Lucina an der Reihe.

In diesem Jahr tragen Hochs männliche und Tiefs weibliche Vornamen. Bereits seit 1954 taufen die Meteorologen des Uni-Instituts Hoch- und Tiefdruckgebiete, die das Wetter in Europa beeinflussen. Seit 2002 können auch Privatleute gängige Vornamen vorschlagen und «buchen». Ganz billig ist dies allerdings nicht. Der persönliche Wunsch für den Namen eines Hoch kostet 299 Euro, ein Tief schlägt mit 199 Euro zu Buche. Mit dem Erlös finanziert die Uni die Wetterbeobachtung an der Station Berlin-Dahlem durch Studenten.

Büro-Wetterpaten und Namenslisten

Mini Deutschland zu Hoch und Tief