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Regierung will Integration vorantreiben - Opposition skeptisch
Berlin (dpa) - Mit einem Aktionsplan will die Politik die Integration von Zuwanderern vorantreiben. Man müsse klarer und verbindlicher werden in den Zielsetzungen, sagte Kanzlerin Angela Merkel (beim fünften Integrationsgipfel in Berlin. Greifbare Ergebnisse brachte der Gipfel nicht. Opposition und Verbände reagierten sehr kritisch. Statt immer neuer Pläne seien konkrete Schritte nötig, mahnten sie. In Deutschland leben rund 16 Millionen Zuwanderer und ihre Kinder.
Europa tritt auf die Schuldenbremse - Kritik an Merkel
Brüssel (dpa) - Nach dem Brüsseler Spar-Gipfel muss Kanzlerin Angela Merkel viel Kritik für ihr Krisenmanagement einstecken. SPD und Grünen warfen ihr vor, mit der gescheiterten Idee eines Sparkommissars für Griechenland viel Porzellan zerschlagen und die anti-deutsche Stimmung in Europa angeheizt zu haben. Auch sei der Fiskalpakt viel weicher als von Merkel versprochen. Selbst Merkels enger Verbündeter, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, hatte den Plan eines Oberaufsehers missbilligt. Man könne kein Land unter Vormundschaft stellen, sagte Sarkozy.
Nach Wahlschlacht in Florida: Haushoher Romney-Sieg erwartet
Washington (dpa) - Bei der bislang wichtigsten Vorwahl um die US-Präsidentschaftskandidatur der Republikaner hat sich im Bundesstaat Florida ein klarer Sieg für Mitt Romney angedeutet. Vor der parteiinternen Abstimmung lag der Multimillionär und Ex-Gouverneur in letzten Umfragen in der Wählergunst weit vor seinem ärgsten Widersacher, dem ehemaligen Parlamentspräsidenten Newt Gingrich. Beide hatten sich bis zuletzt eine böse Schlammschlacht geliefert.
Gewalt in Syrien - Russland sagt Nein zu Regimewechsel
Washington (dpa) - Das Regime von Syriens Präsident Al-Assad geht unbeeindruckt von einer Sondersitzung des Weltsicherheitsrates weiter mit brutaler Gewalt gegen seine Gegner vor. Seit Wochenbeginn sind mehr als 110 Menschen getötet worden. Deshalb wollte der UN-Sicherheitsrat am Abend in New York erneut Anlauf nehmen, um das tägliche Blutvergießen in Syrien zu stoppen. Allerdings ging es nicht um die Abstimmung über einen Resolutionsentwurf, sondern um eine Anhörung des Generalsekretärs der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi.
Berichte: Deutscher UN-Mitarbeiter im Jemen entführt
Sanaa (dpa) - Ein Deutscher ist offenbar gemeinsam mit drei weiteren UN-Mitarbeitern im Jemen entführt worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Saba berichtet, hatten Bewaffnete die Gruppe sowie zwei jemenitische Fahrer nahe der Hauptstadt Sanaa verschleppt. Die Entführer forderten die Freilassung eines Gefangenen, hieß es. Verhandlungen liefen bereits. Nach dpa-Informationen waren die Entführten für das UN-Büro für Humanitäre Hilfe tätig. Das Krisenzentrum im AA und die Botschaft in Sanaa arbeiteten mit Hochdruck an einer Aufklärung, sagte ein Sprecher Auswärtigen Amtes.
Russen zu Straßenjubel für Putin verdonnert
Moskau (dpa) - Vor der russischen Präsidentenwahl klagen immer mehr Beschäftigte von Staatsbetrieben sowie Lehrer darüber, sie würden zum Jubel für den Kremlkandidaten Wladimir Putin genötigt. Mit einem Mix aus Drohungen und Versprechen würden nun viele Russen zu einer Manifestation am 4. Februar gezwungen, berichteten Moskauer Medien. Die Kundgebung gilt als Kreml-Antwort auf die Massendemonstration der Opposition für ehrliche Wahlen, die am selben Tag geplant ist. Putin will sich am 4. März wieder ins Präsidentenamt wählen lassen.
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- Datum 31.01.2012 - 18:06 Uhr
- Quelle dpa
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