Wiesbaden (SID) - DHB-Manager Heiner Brand hat sich auf die Seite von Ulrich Strombach gestellt und dem Präsidenten des Deutschen Handball-Bundes (DHB) den Rücken gestärkt. "Ein Spieler hat kein Recht, so über einen Präsidenten zu reden. Er sollte erstmal selbstkritisch mit sich und seiner Leistung sein", sagte der Weltmeister-Trainer von 2007 dem Sport-Informations-Dienst (SID) beim Ball des Sports.

Nationaltorhüter Silvio Heinevetter hatte Strombach in den letzten Tagen mehrfach heftig kritisiert und dessen Rücktritt gefordert. "Das ist nicht die richtige Art, so vorzugehen, und es ist auch inhaltlich nicht in Ordnung. Es besteht kein Grund zur Panik. Man muss natürlich alle Ergebnisse aufarbeiten und dann seriös weiterarbeiten. Dann werden sich die Erfolge wieder einstellen", sagte Brand.

Mit dem Abschneiden der deutschen Handballer bei der EM in Serbien ist Brand "natürlich nicht zufrieden. Die Enttäuschung ist groß, aber Niederlagen gehören zum Sport dazu." Das DHB-Team hatte in Mazedonien das Halbfinale und damit erstmals in der Geschichte des deutschen Handballs auch die Olympia-Teilnahme verpasst.