Berlin (dpa) - Deutschland muss aus Sicht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) trotz seiner aktuellen Position der Stärke mehr für künftiges Wachstum tun. Die Bundesrepublik sollte sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría in Berlin. Nötig seien Reformen etwa zur Ankurbelung des Dienstleistungssektors und der Binnennachfrage. Angesichts der alternden Gesellschaft solle die Beschäftigung von Frauen und Älteren ausgebaut werden.