Berlin (dpa) - Bei der Suche nach einem neuen Bundespräsidenten hat SPD-Chef Sigmar Gabriel die Kanzlerin aufgefordert, ohne Vorfestlegung in die Gespräche mit SPD und Grünen zu gehen. Sollte die Koalition keine ernsthaften Gespräche mit der SPD und den anderen Parteien im Bundestag führen, werde es einen Gegenvorschlag geben. Gleichzeitig sagte Gabriel, dass Joachim Gauck der Favorit der SPD bleibe. Kanzlerin Angela Merkel und die Spitzen von Union und FDP setzen heute ihre Suche nach einem parteiübergreifend anerkannten Kandidaten für das Bundespräsidentenamt fort.