Berlin (dpa) - FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat die Forderung der SPD zurückgewiesen, die Koalition sollte im Gegenzug für die Zustimmung der Opposition zum Fiskalpakt eine Börsensteuer einführen. Die Finanztransaktionssteuer sei eine «Pseudo-Lösung», weil sie wie eine Umsatzsteuer am Ende von den Bankkunden bezahlt werden müsse, sagte Brüderle im Deutschlandfunk. Die Liberalen seien dafür, den Finanzmarkt zu ordnen. Es dürfe aber keine Wettbewerbsverzerrung sein. Union und FDP streiten darüber, ob eine Börsensteuer notfalls nur in den 17 Euro-Ländern eingeführt werden soll.