Berlin (dpa) - Sie sind alte Freunde, beide Physiker - und doch Kontrahenten: Hochschullehrer Sebastian (Mark Waschke) muss sich von Kernforscher Oskar (Stipe Erceg) sagen lassen, dass die von ihm vertretene Theorie über Paralleluniversen Blödsinn sei.

Als eines Tages Sebastians kleiner Sohn Nick verschwindet und er selbst am Telefon den Auftrag vernimmt, einen Arzt zu töten, geraten die Dinge beunruhigend durcheinander. Regisseurin Claudia Lehmann, promovierte Physikerin, gelingt mit ihrem Psychothriller «Schilf» nach dem Roman von Juli Zeh leider nur eine verschwurbelte Gestaltung der Viele-Welten-Theorie.

(Schilf - Alles, was denkbar ist, existiert, Deutschland 2011, 90 Min., FSK ab 12, von Claudia Lehmann, mit Mark Waschke, Stipe Erceg, Bernadette Heerwagen)

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