Warschau (dpa) - Nach dem tödlichen Zugunglück in Polen hat die Staatsanwaltschaft zwei Bahnmitarbeiter festgenommen. Das sagte der Staatsanwalt, der mit der Untersuchung des Unfalls beauftragt ist. Die beiden Fahrdienstleiter waren zur Unglückszeit an Bahnhöfen im Einsatz. Von dort aus sollten sie den Zugverkehr auf der betroffenen Strecke zwischen Warschau und Krakau koordinieren, hieß es. Inzwischen wurden nach offiziellen Angaben bereits 15 der bislang 16 Todesopfer identifiziert. Unter ihnen sind eine US-Bürgerin, sowie eine Russin. 49 Menschen werden noch in Krankenhäusern behandelt.