Moskau (dpa) - Die Wahl von Wladimir Putin zum Präsidenten Russlands ist nach Ansicht internationaler Wahlbeobachter nicht fair verlaufen. Die Bedingungen für die Abstimmung seien klar auf den Regierungschef Putin zugeschnitten gewesen, teilte die OSZE in ihrem Urteil mit. Konkret bemängelten die Beobachter, dass die Staatsmedien vor allem über Putin berichtet hätten. Zudem sei der politische Wettbewerb durch den Ausschluss der Opposition eingeschränkt gewesen. Ungeachtet von Manipulationsvorwürfen hatte die Wahlkommission offiziell zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt.