Moskau (dpa) - Die Wahl von Wladimir Putin zum Präsidenten Russlands ist nach Ansicht internationaler Wahlbeobachter nicht fair verlaufen. Die Bedingungen für die Abstimmung seien klar auf den Regierungschef Putin zugeschnitten gewesen.

Das teilte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Montag in ihrem Urteil mit.

Konkret bemängelten die Beobachter, dass die Staatsmedien vor allem über Putin berichtet hätten. Zudem sei der politische Wettbewerb durch den Ausschluss der Opposition eingeschränkt gewesen.

Ungeachtet von Manipulationsvorwürfen hatte die Wahlkommission am Morgen Putin offiziell zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt. Der 59-Jährige habe 63,65 Prozent der Stimmen bei dem Urnengang erzielt. Die Opposition rief zu Protestkundgebungen gegen die Wahl auf.

Ergebnisse bei Wahlleitung

Präsidentenwahl laut Verfassung