Sebring (SID) - Doppelsieg für Audi, Pech für Nick Heidfeld: Während der deutsche Auto-Hersteller zum Auftakt der neuen Langstrecken-WM einen Doppelsieg feierte, verpasste der langjährige Formel-1-Pilot bei seinem Debüt eine gute Platzierung wegen technischer Probleme.

Den Sieg beim 12-Stunden-Rennen in Sebring/Florida und damit den zehnten Audi-Erfolg in der 60. Auflage des Traditionsrennens sicherte sich das Trio Dindo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish (Italien/Dänemark/Großbritannien) vor Timo Bernhard/Romain Dumas/Loïc Duval (Homburg/Frankreich/Frankreich). Die Le-Mans-Sieger Marcel Fässler/Andre Lotterer/Benoît Tréluyer (Schweiz/Duisburg/Frankreich) wurden im dritten Audi nach technischen Problemen nur Elfte.

Technische Probleme stoppten in dem umkämpften Rennen mit insgesamt elf Safety-Car-Phasen auch den bis dahin starken Heidfeld mit seinem Mitstreitern Neel Jani (Schweiz) und Nicolas Prost (Frankreich), ältester Sohn des vierfachen Formel-1-Weltmeisters Alain Prost. Am Ende stand Platz 17 unter 25 platzierten Teams.

Für Audi war es ein erfolgreicher Abschied der R18 TDI. Am Rande der Veranstaltung stellten die Ingolstädter bereits den R18 e-tron quattro vor, der ebenso wie der R18 ultra beim nächsten WM-Lauf Anfang Mai in Spa sein Debüt feiern wird. Mit den beiden neuen Autos bereitet sich Audi auf den Saisonhöhepunkt bei den 24 Stunden von Le Mans (16./17. Juni) vor.