Leipzig (dpa) - Vor dem Landgericht Leipzig hat am Dienstag der Prozess gegen den mutmaßlichen Chef-Programmierer des illegalen Filmportals Kino.to begonnen. Die Anklage wirft dem 29-Jährigen eine massenhafte Verletzung des Urheberrechts vor.

Kino.to mit Sitz in Leipzig war bis zu seiner Sperrung im Juni 2011 das meistbesuchte deutschsprachige Filmportal. Rund 135 000 raubkopierte Kinofilme, Serien und Dokumentationen waren über die Internet-Seite zugänglich. Verwertungsrechte hatten die Betreiber von Kino.to nicht. Mit Werbung auf der Seite machten sie laut Anklage Millionen-Umsätze.