Lausanne (SID) - Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die lebenslange Sperre wegen mehrfacher Spielmanipulation gegen den österreichischen Tennisprofi Daniel Köllerer bestätigt, die damit verbundene Geldstrafe von rund 70.000 Euro jedoch aufgehoben. Der 28-Jährige darf damit weder als Spieler noch als Trainer auf die Profitour zurückkehren. Köllerer war zuvor gegen ein entsprechendes Urteil der AHO, der Antikorruptionsbehörde des Tennis-Weltverbandes ITF, vorgegangen.

Dem Österreicher wird vorgeworfen, ein Match mit eigener Beteiligung sowie zwei weitere Spiele manipuliert zu haben. Auf Basis der Beweislage sprach auch der CAS Köllerer schuldig. Da nicht erwiesen ist, dass der Spieler von den ihm vorgeworfenen Manipulationen finanziell profitierte, wurde die Geldstrafe zurückgezogen. Die AHO hatte das Urteil gegen Köllerer bereits im Mai 2011 gefällt.