Hamburg (dpa) - Mehr als sieben Monate nach der Entführung einer jungen Studentin in Hamburg geht heute voraussichtlich der Prozess zu Ende. Seit Mitte Februar muss sich ein 30-Jähriger vor dem Landgericht Hamburg verantworten. Er soll im August 2011 in das Zimmer der Austauschstudentin in einem Wohnheim gekommen sein und sie in seine Wohnung entführt haben. Der Mann hatte seine Wohnung mit Stacheldraht und gesicherten Türen zu einer Festung umgebaut. In einer Ecke stand eine schallisolierte Telefonzelle. Die Frau konnte sich nach wenigen Stunden mit einem Sprung aus dem Fenster retten.