Wolfsburg (dpa) - Mit der Vernehmung des ehemaligen VW-Personalmanagers Klaus-Joachim Gebauer ist der Prozess gegen die frühere Geliebte des damaligen VW-Betriebsratschefs am Montag fortgesetzt worden.

Die aus Brasilien stammende Adriana Barros muss sich vor dem Wolfsburger Amtsgericht wegen Beihilfe zur Untreue in 26 Fällen verantworten. Der Staatsanwalt wirft ihr vor, mit Hilfe von Scheinrechnungen rund 250 000 Euro ohne Gegenleistung von VW erhalten zu haben.

Es geht auch um private Flüge und Hotelrechnungen auf Konzernkosten. Gebauer war eine Schlüsselfigur der VW-Schmiergeldaffäre. Er wurde 2008 wegen Untreue und Anstiftung zur Untreue sowie Begünstigung eines Betriebsrats zu einer Strafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt.