Philadelphia (Pennsylvania/USA) (SID) - Die Pittsburgh Penguins und die Philadelphia Flyers sorgen in der ersten Play-off-Runde der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL weiter für ein Spektakel. Mit dem Rücken zur Wand gewannen die Penguins um Superstar Sidney Crosby Spiel vier mit 10:3 und verkürzten in der Best-of-seven-Serie auf 1:3. Bereits in den ersten drei Partien fielen insgesamt 32. Treffer. Pittsburgh beendet zudem seine Serie von sechs Play-off-Niederlagen in Folge.

Philadelphia dagegen kassierte in der Meisterschaftsendrunde erstmals seit dem 25. April 1989 wieder zehn Gegentore. Gegner beim 10:7 vor 23 Jahren waren ebenfalls die Penguins, Klubidol Mario Lemieux schoss die Flyers damals mit fünf Treffern und drei Assists im Alleingang ab.

"Es war nur ein Sieg, wir sind hierher gekommen, um drin zu bleiben. Das haben wir geschafft und diesen Weg wollen wir in Pittsburgh weitergehen", sagte Crosby. Der kanadische Olympiasieger hatte mit einem Treffer und zwei Vorlagen entscheidenden Anteil am Sieg. Neben Crosby waren Stürmer Jordan Staal mit drei Treffern und Jewgeni Malkin mit seinen ersten beiden Toren der Serie und einer Vorlage die Matchwinner für den Champion von 2009.

Auch die Vancouver Canucks haben sich noch nicht aufgegeben: Der Vizemeister gewann bei den Los Angeles Kings mit 3:1 und schaffte den ersten Sieg in der Serie. Die Kings liegen im Duell mit den Kanadiern aber immer noch komfortabel mit 3:1 vorne. Spannend bleibt weiter die Partie zwischen den New York Rangers und den Ottawa Senators. Ottawa glich durch einen 3:2-Heimsieg nach Verlängerung in der Serie zum 2:2 aus. Kyle Turris erzielte in der dritten Minute der Overtime den entscheidenden Treffer für die Senators.