Kiew (dpa) - Sechs Wochen vor Beginn der Fußball-EM hat eine Anschlagsserie mit vielen Verletzten die Ukraine erschüttert. Innerhalb weniger Minuten detonierten vier Bomben an belebten Plätzen der Industriestadt Dnjepropetrowsk, aus der die inhaftierte frühere Regierungschefin Julia Timoschenko stammt. Die UEFA und die örtlichen Behörden sehen die Sicherheit für die EM aber weiter gewährleistet. Die Bundesregierung macht inzwischen weiter Druck auf Kiew und forderte die Führung zu schnellem Handeln im Fall Timoschenko auf.