Stuttgart (dpa) - Nach mehr als anderthalb Jahren im Prozess um die Ermordung des Generalbundesanwalts Siegfried Buback will sich die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker erstmals zu den Tatvorwürfen äußern. Becker werde am 14. Mai eine Erklärung abgeben, kündigte ihr Verteidiger Hans Wolfgang Euler vor dem Oberlandesgericht Stuttgart an. Sie könne einige Sachen so nicht stehenlassen, sagte Euler kurz darauf außerhalb des Verhandlungssaals. Becker werde sich «umfassend zur Sache äußern». Die 59-Jährige ist angeklagt, als Mittäterin an der Ermordung Bubacks am 7. April 1977 beteiligt gewesen zu sein.