Hamburg (dpa) - Das Business-Netzwerk Xing hat seine Geschäfte im Frühjahr weiter ausgebaut. Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 17,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte.

Dazu trug auch der stärkste Mitgliederzuwachs seit drei Jahren bei - im deutschsprachigen Raum sind jetzt 5,5 Millionen Menschen bei Xing vernetzt, weltweit sind es 12,1 Millionen.

Beim Gewinn musste Xing etwas kürzer treten als vor einem Jahr: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank um 14,6 Prozent auf 4,8 Millionen Euro. Als Grund nannte Xing «beschleunigte Investitionen in künftiges Wachstum».

Xing dient seinen Mitgliedern als Online-Plattform für Kontakte im Berufsleben. Die Basismitgliedschaft ist frei, zahlende Mitglieder können zusätzliche Funktionen nutzen. Die Einnahmen aus den Beitragszahlungen hatten im ersten Quartal einen Anteil von 66,4 Prozent. Auf Dienstleistungen für das Personalwesen von Unternehmen, das sogenannte E-Recruiting, entfielen 19,6 Prozent. Der Umsatzanteil des Werbegeschäfts betrug 6,9 Prozent. Das Geschäft mit Dienstleistungen für Veranstaltungen - hier wickelte Xing ein Ticket-Volumen von mehr als 14 Millionen Euro ab - erreichte einen Umsatzanteil von 5,8 Prozent.

«Wir liegen im ersten Quartal dieses Jahres voll auf Plan», erklärte Vorstandschef Stefan Groß-Selbeck zur Vorlage der Quartalszahlen. Groß-Selbeck scheidet zum Jahresende bei Xing aus und macht Platz für Thomas Vollmoeller, der bislang Vorstandsvorsitzender der Schweizer Handels- und Logistik-Holding Valora ist.