Athen (dpa) - Nach der harschen Kritik an Kanzlerin Angela Merkel in Griechenland bemüht sich Athen, die erhitzten Gemüter zu besänftigen. Interims-Ministerpräsident Panagiotis Pikrammenos erklärte die Debatte über den angeblichen Vorschlag der Kanzlerin, die Griechen über den Verbleib im Euro-Raum abstimmen zu lassen, kurzerhand für beendet. Das griechische Parlament wurde inzwischen wie erwartet aufgelöst, um den Weg für Neuwahlen am 17. Juni freizumachen.