Brüssel (AFP) Die Europäische Union hat die drastische Einschränkung des Demonstrationsrechts durch das russische Parlament kritisiert. Die EU sei über die "möglichen Folgen des Gesetzes" besorgt, erklärte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton am Donnerstag. Die neuen Regeln schreckten die Bürger vor politischem Engagement ab und liefen dem Ziel eines "konstruktiven Dialogs" zwischen Staat und Zivilgesellschaft zuwider. Ashtons Sprecherin wies darauf hin, dass Russlands Präsident Wladimir Putin das Gesetz noch nicht unterzeichnet habe. Sein Veto forderte sie aber nicht ein.