Berlin (dpa) - Die gekündigten Schlecker-Beschäftigten sollen Fachkräftelücken in anderen Branchen füllen. Besonders gesucht werden Erzieher und Altenpfleger. Die Arbeitsagenturen wollten ihnen vollwertige Umschulungen in diese Mangelberufe anbieten, kündigten Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und Arbeitsagenturchef Frank-Jürgen Weise an. In strukturschwachen Räumen könnten viele Schlecker-Frauen keine Anstellung im Handel finden, bei Erziehern oder in der Altenpflege aber sei der Bedarf groß. Nach der Insolvenz der Drogeriekette müssen der Ministerin zufolge etwa 25 000 Beschäftigte neue Arbeit suchen.