Berlin (dpa) - Eine Mutter hat vor dem Berliner Landgericht gestanden, dass sie ihren Sohn nach der Geburt aus dem Fenster in die Tiefe geworfen hat. Sie hatte große Angst, dass ihr Lebensgefährte wegen der Schwangerschaft Schwierigkeiten macht. Die Mutter von vier weiteren Kindern hatte die Schwangerschaft verheimlicht. Am Abend des 19. November 2011 wurde die Facharbeiterin angeblich von den Wehen überrascht. Nach Ansicht der Anklage wickelte sie den Säugling unbekleidet in ein Handtuch, legte ihn in eine Mülltüte und warf ihn aus dem 5. Stock. Das Kind starb an seinen schweren Kopfverletzungen.