Düsseldorf (AFP) Zwei Tage vor der griechischen Parlamentswahl hat der frühere Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, vor einem Ausscheiden des Landes aus der Eurozone und einer Zuspitzung der Lage in Athen gewarnt. "Die Wiedereinführung der Drachme würde den Bankrott des Staats, der Banken und vieler Unternehmen bedeuten, das würde zu einer politischen und sozialen Krise führen", sagte Mayer der "Rheinischen Post" vom Freitag. Sollten die Reform- und Sparauflagen nach der Wahl aufgekündigt werden, werde der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Zahlungen vermutlich einstellen.