Düsseldorf (dpa) - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich rechnet nach den Razzien gegen Salafisten nicht mit einer erhöhten Anschlagsgefahr in Deutschland. Es gebe zwar immer eine potenzielle Gefahr durch Aktionen Einzelner, aber konkrete Anschlagspläne sehe er nicht, sagte er dem Radiosender WDR 5. Gestern waren bundesweit Hunderte Ermittler mit großangelegten Razzien gegen radikalislamische Salafisten vorgegangen - insgesamt gab es 100 Durchsuchungen. In Solingen wurde die salafistische Vereinigung «Millatu Ibrahim» als verfassungswidrig verboten.