Berlin (dpa) - Der Bundesrat will einen neuen Freiwilligendienst für Senioren etablieren - nach dem Modell des Mitte 2011 gestarteten Bundesfreiwilligendienstes. Der Bundesrat billigte auf Initiative der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz einen entsprechenden Gesetzentwurf, mit dem sich nun der Bundestag befassen soll. Der Vorstoß zielt auf Ältere, die zum ehrenamtlichen Engagement bereit sind. Nach den Vorstellungen der Länder soll bei diesem Dienst eine durchschnittliche Mindestarbeitszeit von acht Stunden pro Woche bei einer Mindestdauer von sechs Monaten festgelegt werden. Eine Sozialversicherungspflicht oder ein Taschengeld soll es nicht geben.