Köln (SID) - Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hat seine Vorabmeldung vom 17. Juni zum Tod des norwegischen Schwimmers Alexander Dale Oen richtiggestellt.

Der Spiegel schreibt: "Anders als in dieser Meldung dargestellt, wurden bei der toxikologischen Analyse im Blut des verstorbenen norwegischen Schwimmweltmeisters Alexander Dale Oen keine Spuren von Schmerzmitteln gefunden. Der Bericht eines Labors in Indianapolis, USA, listet 13 Substanzen von Schmerzmitteln und deren Nachweisgrenzwerte auf. Als Ergebnis hält der Report fest: Die Prüfung der Probe(n) ergab keinen positiven Befund von toxikologischer Signifikanz. In der Spiegel-Meldung wurde dagegen fälschlicherweise behauptet, im Blut des verstorbenen Schwimmers seien Rückstände von 13 Schmerzmitteln gefunden worden, darunter Naproxen, Etodolac und Indometacin".


Dale Oen, der Weltmeister von 2011 und dreimalige Europameister (2008, 2010, 2011) war an Herzversagen gestorben. Im Winter hatte er über Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich geklagt. Dem vorliegenden Autopsiebericht zufolge waren alle den Herzmuskel mit Blut versorgenden Arterien hochgradig verkalkt. Zudem diagnostizierten die Pathologen einen teilweise bereits vernarbten Herzinfarkt, den Oen knapp zwei Monate vor seinem Tod erlitten haben soll.