Melbourne (SID) - Die australischen Wasserballerinnen befinden sich in Quarantäne. Bei den Spielerinnen Melissa Rippon und Nicola Zagame sowie einem Betreuer war die hochansteckende Infektionskrankheit Keuchhusten diagnostiziert worden. Das gesamte Team befindet sich auf dem Gelände des Eliteinstituts für Sport AIS in Canberra in Isolation, um das Infektionsrisiko für Athleten, Betreuer und die Öffentlichkeit abzuschwächen.

Die beiden Spielerinnen müssen aber trotz der Erkrankung nicht um ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen in London (27. Juli bis 12. August) bangen. Rippon und Zagame würden in der kommenden Woche wieder in das Training einsteigen, teilte der australische Verband mit.

Wegen des Vorfalls wurden allerdings ein Trainingslager für die olympischen Staffelschwimmer an diesem Wochenende in Canberra abgesagt.