Vatikanstadt (AFP) Nach religiösen Ausschreitungen in Nigeria mit dutzenden Toten hat Papst Benedikt XVI. ein Ende der Gewalt gefordert. Die Verantwortlichen der Gewaltwelle müssten das "weitere Blutvergießen von Unschuldigen sofort stoppen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Mittwoch während der Generalaudienz vor 8000 Gläubigen. Zudem rief Benedikt XVI. zur "vollen Zusammenarbeit" zwischen den verschiedenen sozialen Gruppen Nigerias auf, um weitere Racheakte zu verhindern. Alle Bürger sollten zur "Errichtung einer friedlichen und versöhnten Gesellschaft beitragen können".