Bangkok (AFP) Die Menschenrechtsgruppe Human Rights Watch (HRW) hat sich besorgt über die Situation birmanischer Flüchtlinge in der chinesischen Provinz Yunnan geäußert. Angesichts der Kämpfe zwischen der birmanischen Armee und der Unabhängigkeitsarmee von Kachin (KIA) in der gleichnamigen Region im Norden Birmas seien seit Juni 2011 mehr als 70.000 Menschen aus ihren Dörfern geflohen, erklärte HRW am Dienstag. Bis zu 10.000 von ihnen hätten in der chinesischen Provinz Yunnan Zuflucht gefunden, lebten dort aber unter katastrophalen Bedingungen in Notunterkünften.