Stuttgart (AFP) Im Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker wegen des Mordanschlags auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback im Jahr 1977 will die Verteidigung den Freispruch Beckers fordern. "Wir werden am Ende dieses Plädoyers einen Freispruch beantragen", sagte Beckers Anwalt Walter Venedey zu Beginn seines Schlussvortrags am Dienstag vor dem Stuttgarter Oberlandesgericht. Der seit September 2010 laufende Prozess lasse "keinen Raum mehr für die Tatsachenbehauptung", dass Becker Teil des RAF-Kommandos war, das Buback und dessen zwei Begleiter von einem Motorrad aus erschossen hatte.