Berlin (dpa) - Die Piratenpartei will im August eine neue Version der Beteiligungssoftware LiquidFeedback einführen und den Austausch auf dieser Plattform vorantreiben.

«Ich bin der Meinung, wir sollten das System jetzt ernsthaft nutzen», sagte Klaus Peukert, der im Bundesvorstand der Partei für Betrieb und Weiterentwicklung der Nutzung von LiquidFeedback verantwortlich ist, der Nachrichtenagentur dpa. «Bisher hatten Abstimmungsergebnisse bei LiquidFeedback oft keine Konsequenzen. Das sollten wir jetzt ändern und solche Entscheidungen auch im Vorstand aufgreifen.»

Der Verein Interaktive Demokratie stellt am kommenden Freitag in Berlin die Version 2.0 seiner Software vor, die auch von anderen Organisationen genutzt wird. Die Piratenpartei beschloss auf ihrem ersten Bundesparteitag im Mai 2010 in Bingen am Rhein, LiquidFeedback bundesweit einzuführen. Die Software wird für die innerparteiliche Meinungsbildung und für Abstimmungen verwendet. Dabei kann jedes Mitglied die eigene Stimme zu einem bestimmten Thema an eine Person seines oder ihres Vertrauens delegieren.

Blog-Beitrag Peukert

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