Stuttgart (dpa) - Im Prozess um den Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback will die Verteidigung einen Freispruch für die angeklagte Ex-Terroristin Verena Becker. Die Hauptverhandlung lasse keinen Raum mehr für die Tatsachenbehauptung, dass Frau Becker am 7.4.1977 auf der Suzuki gesessen hätte, sagte ihr Verteidiger vor dem Oberlandesgericht Stuttgart. Buback und seine beiden Begleiter waren von Terroristen der RAF von einem Motorrad aus erschossen worden. Die Bundesanwaltschaft hatte viereinhalb Jahre Haft wegen Beihilfe zu dem Mordanschlag beantragt.