Frankfurt/Main (AFP) Menschen aus anderen Ländern gründen einer Studie zufolge besonders häufig Unternehmen. 2011 hätten sich in Deutschland rund 184.000 Menschen selbstständig gemacht, teilte die staatseigene Förderbank KfW am Mittwoch in Frankfurt am Main mit. Etwas weniger als ein Viertel davon (rund 22 Prozent) seien Menschen mit Migrationshintergrund gewesen. Die Zahl ausländischer Gründer sei 2011 um rund 15 Prozent gestiegen, insgesamt jedoch sei die Gründerzahl um elf Prozent geschrumpft. Besonders stark sei die Zahl der Gründungen bei Menschen von außerhalb der EU gestiegen (plus 31 Prozent).