München (SID) - Beim geplanten Transfer von Europameister Javier Martinez von Athletic Bilbao erwartet Bayern Münchens Trainer Jupp Heynckes Probleme. "Hoffnung hat man immer, aber das ist sicher nicht so einfach", sagte der 67-Jährige am Mittwoch. Das sei inzwischen eine "politische Entscheidung". Die Basken wollen die festgeschriebene Ablöse in Höhe von 40 Millionen Euro erzielen, "es ist aber klar, dass wir das nie bezahlen werden", betonte Heynckes.

Kein Thema ist für den Bayern-Coach derzeit seine eigene Zukunft. "Ich gehe damit gelassen um. Wir wollen in die Erfolgsspur zurück, darauf konzentriere ich mich jetzt. Ich möchte meinen Vertrag erfüllen, alles andere wird man sehen", sagte er. Sein Kontrakt läuft im Sommer 2013 aus.

Präsident Uli Hoeneß hatte vor Wochen erklärt, dass der FC Bayern dann wohl einen neuen Trainer verpflichten werde, dies am Dienstag aber wieder revidiert. Auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sagte, "dass wir zum Thema Trainer bis Weihnachten keine Aussage machen werden. Dann werden wir die Dinge in aller Ruhe gemeinsam besprechen und entscheiden."

Dass dies in den kommenden Monaten zu Spekulationen führen könnte, "können wir ertragen", ergänzte Rummenigge. Zuletzt war bereits das Interesse der FC Bayern an Pep Guardiola vom FC Barcelona kolportiert worden. "Das habe ich auch gelesen, aber von uns hat das keiner bestätigt", sagte der Bayern-Boss dazu.