Karlsruhe/Hamburg (dpa) - Spezialeinsatzkommandos (SEK) gelten als Speerspitze der Fahnder gegen Gewaltkriminalität und Terrorismus. Die besonders trainierten Polizisten sind unter anderem bei Geiselnahmen, Entführungen, verdeckten Schutzmaßnahmen oder gegen Amokschützen im Einsatz.

SEK-Mitglieder sollen stark belastbar sein. Zu ihrer Ausbildung gehört Klettern, Einsätze auf Wasser- und Luftfahrzeugen, Observationstechnik sowie Fahr- und Sicherheitstraining. Die Zahl der SEK-Beamten in Deutschland wird aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht. Die Gründung der Spezialeinsatzkommandos war eine Reaktion auf die spektakulären Terroranschläge der 1970er Jahre.