Frankfurt (SID) - Das deutsche Team wird bei den Olympischen Spielen in London (27. Juli bis 12. August) mit insgesamt 389 Athleten und Athletinnen an den Start gehen. 23 Tage vor der Eröffnungsfeier steht damit nach der letzten Nominierungsrunde durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die kleinste Mannschaft für Sommerspiele seit der deutschen Vereinigung fest. Nominiert wurden außerdem insgesamt 279 Betreuerinnen und Betreuer, inklusive Trainer, Offizielle und Ärzte.

Deutschland wird in London in 23 der 26 Sportarten vertreten sein. Nominiert wurden am Mittwoch Athleten aus elf Sportarten. Unter ihnen befinden sich trotz verpasster Norm Speerwurf-Weltmeister Matthias de Zordo (Saarbrücken), Hochspringerin Ariane Friedrich (LG Frankfurt) und Kugelstoßer Ralf Bartels (Neubrandenburg). 13 Reiter und 12 Volleyballer werden am Sonntag noch von der Präsidialkommission des DOSB nominiert. Bereits benannt wurden in diversen Sportarten insgesamt 16 Ersatzleute. Mit ihnen wären es 405 Athleten. Am 31. Mai waren bereits 85 und am 25. Juni 79 Athleten nominiert worden.

Ziel der deutschen Olympia-Mannschaft ist es, den in Peking erkämpften Platz in der Weltspitze zu verteidigen. Vor vier Jahren hatte das Team mit insgesamt 41 Medaillen (16 Gold, 10 Silber, 15 Bronze) hinter China, den USA, Russland und Großbritannien im Medaillenspiegel Rang fünf belegt. Insgesamt gab es damals 440 Nominierte (195 Frauen/245 Männer), 2004 in Athen waren es 449 (195/254).