Berlin (AFP) CSU-Chef Horst Seehofer hat sich für ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone ausgesprochen, wenn das Land die Reformauflagen nicht erfülle. "In diesem Falle ist es besser, wenn dann die Griechen die Eurozone verlassen", sagte Seehofer am Sonntag im "Bericht aus Berlin" der ARD. "Das wäre nicht das Ende Europas und auch nicht das Ende des Euros." Deutschland sei bereit zu Solidarität, sagte Seehofer. "Aber wenn feststehen sollte, dass jemand die Auflagen nicht erfüllen kann oder will, dann macht es keinen Sinn, in ein Fass ohne Boden zu bezahlen." Zuvor hatte sich CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt ähnlich wie Seehofer geäußert.