Lausanne (dpa) - Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat die lebenslange Sperre gegen den ehemaligen FIFA-Präsidentschaftskandidaten Mohamed bin Hammam aufgehoben. Das teilte der CAS mit.

Der Fußball-Weltverband (FIFA) hatte das frühere Mitglied des Exekutivkomitees am 23. Juli des vergangenen Jahres wegen Korruption auf Lebenszeit gesperrt und von allen künftigen Funktionen im Fußball ausgeschlossen. Bin Hammam hatte gegen die Sperre vor dem CAS Einspruch eingelegt.

Der Sportgerichtshof teilte in einer Stellungnahme mit, dass die Beweise gegen das frühere Oberhaupt des asiatischen Fußball-Verbandes AFC «unzureichend» seien. Der CAS hielt jedoch fest, dass der Fall Bin Hammam jederzeit wieder aufgerollt werden könne, wenn neue Beweise vorliegen sollten. Die FIFA hat die CAS-Entscheidung, die mit 2:1-Richterstimmen fiel, in einer Stellungnahme «mit Besorgnis» zur Kenntnis genommen.

Mitteilung CAS, auf Englisch