Frankfurt/Main (dpa) - Der Versandhandel bei Neckermann wird nach der Insolvenz zunächst fortgesetzt. Das teilte das Unternehmen mit. Ein Sprecher des Amtsgerichts Frankfurt rechnete mit einer schnellen Entscheidung über die Zahlungsunfähigkeit. Ob ein Insolvenzverwalter bestellt wird oder es ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gibt, sollte noch heute bekanntgegeben werden. Unklar war dem Unternehmen zufolge zunächst, ob auch Tochterunternehmen wie die Versandhäuser im Ausland von der Insolvenz betroffen sind. Europaweit sind rund 3100 Mitarbeiter für die Gruppe tätig, 2400 davon in Deutschland.