London (SID) - Dank eines Projektes in Brasilien fliegen die deutschen Olympia-Athleten klimaneutral zu den Sommerspielen nach London. Das Klimaschutzprojekt in Itacoatiara gleicht Flug- und Schiffsreise sowie Fracht-Transport der deutschen Olympiamannschaft aus.

Nach ersten Schätzungen entstehen bei Hin- und Rückreise rund 500 Tonnen CO2-Äquivalente. Eine abschließende Berechnung wird nach Olympia vorgenommen. Der Klimaausgleich erfolgt durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Zusammenarbeit mit Lufthansa und der Klimaschutzagentur myclimate. In Itacoatiara wird die Umstellung der Stromproduktion von Diesel auf klimafreundliche Holzschnitzel in der Amazonas-Region gefördert (Projektstandard: Gold Standard CDM).

DOSB-Generaldirektor Michael Vesper, in London Chef de Mission der deutschen Olympiamannschaft: "Umweltschutz und Nachhaltigkeit spielen eine zentrale Rolle bei den Olympischen Spielen in London. Deshalb ist es gut, wenn der DOSB bereits bei der Reise auf Klimaschutz achtet."