Moskau (AFP) Zwei Wochen nach der Flutkatastrophe im Süden Russlands haben die Ermittlungsbehörden drei hochrangige Behördenvertreter festgenommen. Das teilte der Chefermittler der russischen Staatsanwaltschaft, Alexander Bastrykin, am Sonntag bei einem Besuch in der Unglücksregion am Schwarzen Meer mit. Der Bürgermeister der am schwersten betroffenen Stadt Krymsk, der Verwaltungschef des gleichnamigen Bezirks und ein Dorfvorsteher sollen demnach bis zum Abschluss der Ermittlungen in Untersuchungshaft bleiben. Sie sollen die Menschen nicht rechtzeitig vor den Fluten gewarnt haben.