München (AFP) Vor allem in kleinen Lebensmittelläden werden Wurst, Obst oder Feinkostsalate häufig falsch gewogen und die Kunden damit betrogen. Das zeigen Testkäufe der Eichämter von Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wie die "Süddeutsche Zeitung" am Dienstag berichtete. Für den Kunden, der beim Abwiegen der Produkte an der Theke oder auf dem Markt die Verpackung mitunter mitbezahle, seien dies zwar nur Centbeträge. Die Händler nähmen durch diese Methode, bekannt als "brutto für netto", allerdings bis zu 500 Euro im Jahr zusätzlich ein.