Hamburg (SID) - Das Hamburger Fußball-Idol Uwe Seeler sorgt sich um seinen HSV. "Es wird nicht besser. Ich bin absolut noch nicht zufrieden", sagte der 75 Jahre alte Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft dem Hamburger Abendblatt: "Ich hatte gehofft, dass der HSV schon weiter ist. Noch muss bei unserem HSV sehr viel passieren."

Seeler ist von der Personalpolitik von Sportdirektor Frank Arnesen bisher wenig angetan. Es werde "hart" für den neuen Stürmer Artjoms Rudnevs, der sich in einer "neuen stärkeren Liga" beweisen müsse. Mittelfeldspieler David Jarolim hätte Seeler zudem in Hamburg gehalten: "Ich hätte Jaro niemals abgegeben. Er hätte noch ein Jahr geführt, er war das positive Beispiel, das die nachkommenden Spieler brauchen."

Mit seinen Aussagen will Seeler keinen Druck auf Sportdirektor Arnesen aufbauen. "Ich wünsche mir nur, dass alle die Situation ausreichend ernst nehmen. Ich verlange ja nur, dass wir im gesicherten Feld der Tabelle landen", sagte der viermalige WM-Teilnehmer.