Kuala Lumpur (AFP) Nach dem Tod eines Kleinkinds bei einem mutmaßlichen Exorzismus-Ritual in Malaysia sind die Eltern und fünf weitere Familienmitglieder angeklagt worden. Ihnen werde vorgeworfen, das knapp dreijährige Mädchen Anfang August in ihrem Haus in der Stadt Bukit Mertajam erstickt zu haben, berichteten mehrere malaysische Zeitungen am Freitag. Laut Polizei legten sich die Angehörigen bei der Zeremonie zusammen auf das Kind und hielten es so 20 Stunden lang unter einer Decke fest, um böse Geister zu vertreiben.