Auckland (SID) - Kugelstoßerin Valerie Adams aus Neuseeland muss nach ihrem nachträglich zugesprochenen Olympiasieg möglicherweise lange auf ihre Goldmedaille warten. "Wir können nur hoffen, dass es schnell geht und noch vor Weihnachten sein wird", zitiert der New Zealand Herald Manager Nick Cowan. Demnach wolle die zweimalige Olympiasiegerin Adams die Wiederholung ihres Triumphs von vor vier Jahren mit einer Medaillenpräsentation in Neuseeland feiern. "Aber wir wissen nicht, ob das in einem, drei, zehn oder zwölf Monaten der Fall sein wird", sagte Cowan.

Die 27-jährige Adams hatte bei den Sommerspielen in London mit einer Weite von 20,70 m ursprünglich den zweiten Platz belegt. Doch am vergangenen Montag sprach das Internationale Olympische Komitee (IOC) der dreimaligen Weltmeisterin die Goldmedaille zu, nachdem der Weißrussin Nadeschda Ostaptschuk (31) der Sieg wegen zweier positiver Tests auf das anabole Steroid Methenolon aberkannt worden war.