Hamburg (AFP) Der Sexualmord an der elfjährigen Lena in einem Emder Parkhaus im März hatte wie kaum ein anderes Verbrechen in den vergangenen Monaten für Aufsehen gesorgt - auch weil es kurz nach der Tat zu öffentlichen Lynchaufrufen gegen einen fälschlich Verdächtigten gekommen war. Ab Montag muss sich der tatsächliche mutmaßliche Täter vor dem Auricher Landgericht verantworten. Angeklagt ist der 18-Jährige unter anderem wegen Mordes und Vergewaltigung, zusätzlich wegen des versuchten Missbrauchs einer Joggerin einige Monate zuvor.